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5. Main-Kinzig-Rallye des MSC Wächtersbach-Hesseldorf: Viel Arbeit und 200 Helfer - Attraktive Rennstrecke

31.07.2010 16:14

5. Main-Kinzig-Rallye des MSC Wächtersbach-Hesseldorf: Viel Arbeit und 200 Helfer - Attraktive Rennstrecke

WÄCHTERSBACH (kj). Am kommenden Samstag veranstaltet der Motorsportclub (MSC) Wächtersbach-Hesseldorf seine bundesweit bekannte und beliebte Main-Kinzig-Rallye.

Heiko Ullrich, der Vorsitzende des MSC, stand trotz zahlreicher Termine und Arbeit dem Gelnhäuser Tageblatt sehr gerne für ein Interview zur Verfügung.

GT: Herr Ullrich, der MSC richtet am 31. Juli seine Main-Kinzig-Rallye aus, die mittlerweile zum fünften Mal ausgetragen wird. Seit wann sind Sie und Ihr Team mit den Vorbereitungen beschäftigt und wieviele Helfer hat der MSC auf den Strecken?

Heiko Ullrich: „Die Vorbereitungen für so eine Großveranstaltung beginnen bereits im Januar, wo wir uns wöchentlich zweimal treffen. Seit rund acht Wochen arbeiten wir nun fast täglich bis spät in die Nacht, um eine top vorbereitete Rallye durchführen zu können. An der Veranstaltung selbst werden etwa 200 Helfer im Einsatz sein.“

Zu welchen Meisterschaften wird die Main-Kinzig-Rallye in diesem Jahr gewertet und wieviele Teams gehen an den Start?

Ullrich: „Die 5. DMV Kumho Main-Kinzig Rallye ist ein Lauf zum DMSB Rallye Pokal, ein Lauf zur Hessenmeisterschaft, Osthessenmeisterschaft, Fränkische Rallye Meisterschaft und außerdem haben wir den Golf 2 Cup am Start. Erstmalig richten wir auch eine Gleichmäßigkeitsrallye aus. Hier erwarten wir sehr schöne Fahrzeuge aus dem Historic-Rallye-Cup und dem ADAC Retro Cup. Die Gleichmäßigkeitsrallye wird eine Stunde vor dem offiziellen Feld starten. Ich rechne mit ca. 25 historischen Fahrzeugen und hoffe, dass wieder über 100 Teams bei der Rallye-200 an den Start gehen.“

Wo sind in diesem Jahr die Strecken, auf denen die Zuschauer viel zu sehen bekommen und welche Spitzenfahrer werden hier erwartet?

Ullrich: „Wertungsprüfung eins und vier sind ein neuer Rundkurs am Ortsrand von Wächtersbach-Leisenwald mit einer etwa vier Kilometer langen Ausfahrt bis nach Brachttal-Spielberg. Hier werden zwei Runden und die Ausfahrt gefahren. Für Zuschauer wird der Platz am Start sehr interessant werden, da man sehr weit schauen kann und die Fahrzeuge zweimal vorbei kommen. Die Wertungsprüfungen zwei und fünf sind eine neue Start-Ziel Prüfung, sehr anspruchsvoll mit einem rund 1,2 Kilometer langen Schotteranteil und 5 Kilometer Asphalt-Passagen. Der Start hier erfolgt in Birstein-Untersotzbach zum Ziel nach Brachttal-Hellstein. Die Wertungsprüfungen drei und sechs sind wieder der Zuschauerrundkurs in Brachttal-Schlierbach mit seiner berüchtigten Sprungkuppe. Hier werden wir einen Pokal für den weitesten Sprung ausgeben. Da die Spitzenteams meistens erst kurz vor Nennungsschluss ihre Nennung abgeben, kann sich hier noch einiges tun. Von den Favoriten haben bis jetzt genannt: Marco Koch/ Stefan Assmann auf ihrem grünen Kadett C, Jörg Schuhej/ Steffen Reith auf Mitsubishi Lancer Evo VII, Fritz Köhler/Petra Hägele auf BMW M3 und das Schweitzer Team Urs Hunziker/Erwin Zumstein mit ihrem aus der Rallye WM stammenden Subaru Impreza. Ich rechne noch fest mit einer Zusage von Michael Rausch vom AC Schlitz mit seinem bärenstarken Opel Ascona und Udo Schiffmann auf seinem BMW M3.

Wer ist Ihr Favorit und was wünschen Sie sich für diese Rallye?

Ullrich: „Mein Favorit, wenn es trocken bleibt, ist der Gesamtsieger aus 2007 Marco Koch mit seinem Beifahrer Stefan Asmann. Sie waren bei den letzten vier Rallyes vom MSC Wächtersbach immer unter den Top 3. Wenn die Strecken feucht werden, und Jörg Schuhej dann seinen Allradvorteil ausspielen kann, ist er mein Favorit um seinen zweiten Gesamtsieg in Wächtersbach einzufahren. Noch erwähnen will ich unsere heimischen Fahrer vom MSC Wächtersbach. Sportleiter Gerrit Schmitt hat sich mit Beifahrer Stefan Pfister vorgenommen, mit ihrem Opel Kadett unter die Top 10 zu fahren. Jochem Möller aus Schlüchtern zählt ganz klar mit seinem Honda Integra zu den Favoriten in der Klasse F bis 2000ccm. Sven Hochwimmer hat sich als Ziel gesetzt die Gruppe CTC mit seinem Opel Astra GSI zu gewinnen. Ich wünsche mir für unsere fünfte Rallye schönes Wetter, spannende Kämpfe auf den Strecken und für jedes Team eine unfallfreie Fahrt.“

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