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5.DMV Kumho Main-Kinzig-Rallye: 120 Teams am Start - Sechs Wertungsprüfungen - Über 250 Helfer im Einsatz

31.07.2010 16:13

(kj). Ein Spitzenteilnehmerfeld mit 120 Teams startet am Samstag auf dem Messegelände in Wächtersbach zur Main-Kinzig-Rallye.

Im Kampf um den Gesamtsieg wird ein spannendes Duell zwischen Marco Koch/Stefan Assmann und Jörg Schuhej/Steffen Reith erwartet. Heimische Teams gehen hochmotiviert an den Start.

Rallye hat wichtige Prädikate

Mit Zuversicht blicken Rallyeleiter Heiko Ullrich und sein bewährtes Team dem morgigen Samstag entgegen, denn dann wird ein Spitzenteilnehmerfeld mit 120 Teams vom Wächtersbacher Messeplatz aus starten, um die sechs Wertungsprüfungen unter die Räder zu nehmen. Nicht nur das große Starterfeld, sondern auch die wichtigen Prädikate sind der Lohn für die bisher durchgeführten Rallyes und zugleich die Vorschusslorbeeren für dieses Jahr. So zählt die fünfte Auflageder über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Rallye zum Deutschen Rallyepokal, zur Hessen- und Osthessenmeisterschaft, zur fränkischen Rallye-Meisterschaft sowie zum Historic-Rallye-Cup.

Koch contra Schuhej

In diesem Jahr gehen die mehrfachen Meister aus Marburg, Marco Koch/Stefan Assmann, im pfeilschnellen Opel Kadett C Coupé mit der Startnummer eins auf die Strecke. „Natürlich möchten wir hier gerne wieder einmal gewinnen, was jedoch bei der Konkurrenz nicht leicht ist“, so das Mitfavoriten-Duo Koch/Assmann vor dem Rallye-Wochenende. Die Favoritenrolle müssen sie sich in diesem Jahr mit dem osthessischen Duo Jörg Schuhej/Steffen Reith teilen. Schuhej/Reith, die Gesamtsieger von 2008 mit der Startnummer zwei, bringen ihren Mitsubishi Lancer Evo VII in der seriennahen Klasse N über 3000ccm an den Start.

Heimische Teams motiviert

Natürlich zeigen sich auch alle hiesigen Teams vor dem Wochenende hochmotiviert. Christian Kosbu/Julian Eckert, die bereits beim Rallycross-Rennen auf dem Gründautalring ihr Können unter Beweis gestellt haben, möchten auch diesmal mit ihrem Ford Escort Cosworth in der Klasse N über 3000ccm sowie im Gesamtklassement auf einen vorderen Platz vorfahren. Einen vorderen Platz haben Jochem Möller/Marina Winkler, die mit ihrem Honda Integra in der seriennahen Klasse N bis 2000ccm starten, ebenso im Visier wie ihre Wächtersbacher Clubkameraden Michael Grünwald/Ricarda Loos im Mazda 323 und Gerrit Schmitt/Stefan Pfister, die ihren Opel Kadett in der Klasse H bis 2000ccm an den Start bringen. Lothar Kasprzyk/Jürgen Moritz, das Suzuki Swift-Duo aus Linsengericht, sowie Oliver Barthel/Dirk Zinke im Audi S3 komplettieren das Feld der heimischen Rallyeteams.

Rallye-Klassiker

Bei der Main-Kinzig-Rallye ist in diesem Jahr erstmals die Klassik-Serie ausgeschrieben, bei denen wertvolle Punkte zum bundesweit ausgeschriebenen Historik-Rallye-Cup vergeben werden. Für diese teilnehmenden Teams, die manches historisches Rallyefahrzeug über die Strecken pilotieren, steht nicht das Erzielen einer Bestzeit im Vordergrund, sondern vielmehr müssen sie möglichst die gleichen vorgegebenen Fahrzeiten auf den Wertungsprüfungen erzielen. Dieses Teilnehmerfeld wird rund eineinviertel Stunden vor den Rallye 200-Teams auf den Wertungsprüfungen starten.

Rundkurse und Sprungkuppe

In diesem Jahr haben die Organisatoren des MSC Wächtersbach wieder drei, zweimal zu befahrende Wertungsprüfungen herausgesucht. Rallyeleiter Heiko Ullrich und sein Organisationsteam sind sich sicher, dass diese den Rallyeteams und den Zuschauern gleichermaßen gefallen. Dabei dürften die beiden Rundkurse in Leisenwald und Schlierbach bei den Zuschauern das größte Interesse finden. Auf der legendären Sprungkuppe in Schlierbach ist in diesem Jahr sogar ein Weitsprungpokal ausgeschrieben, welcher das ein oder andere Rallyefahrzeug vielleicht zusätzlich „beflügelt“.

Natürlich lassen es sich Landrat Erich Pipa und der Brachttaler Bürgermeister Mirko Schütte nicht nehmen, auch in diesem Jahr im Rallyezentrum Wächtersbach und an den Strecken bei der Rallye hautnah dabei zu sein.

Sicherheit und Zuschauer

Damit diese Rallye möglichst reibungslos und sicher durchgeführt werden kann, sind rund 250 Helfer im Rallyezentrum und auf den Strecken aktiv. „Wir danken an dieser Stelle noch einmal allen genehmigenden Behörden und den Anwohnern, dass wir die Rallye auch in diesem Jahr mit einem solch tollen Teilnehmerfeld ausrichten können“, so Ullrich, der zugleich die zahlreichen Zuschauer darum bittet möglichst in Fahrgemeinschaften anzureisen und sich, ebenso wie die Rallyeteams, an die Vorgaben der Straßenverkehrsordnung zu halten und den Weisungen der Streckenposten Folge zu leisten.

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